Unsere Motivation 2016

Gegen Atomkraft – für die Energiewende
Gegen Ausgrenzung & Zäune – für Menschlichkeit und Integration

12347826_1001389823255116_4846568239238938028_nGrundlage unserer Motivation ist die Tatsache, dass sich die Suche nach einem Atommüll-Lager trotz aller Kritik weiter auf Gorleben fokussiert, wobei die Politik lediglich versucht, diesen breiten gesellschaftlichen Konflikt durch Ablenkungen zu beschwichtigen.

Weil die so genannten „Castor-Transporte“ nach Gorleben in den vergangenen Jahren der Kristallisationspunkt der bundesweiten Auseinandersetzung um die Atommüllproblematik geworden sind, planen wir durch verschiedene, einzigartige Elemente diesen Widerstand für die Besucher „miterlebbar“ zu machen. Mehrere regionale und überregionale Organisationen haben ihr Mitwirken bereits zugesagt: die Bürgerinitiative Umweltschutz Lüchow-Dannenberg, das Gorleben Archiv, die Bäuerlichen Notgemeinschaft und .ausgestrahlt.

Es wird neben unseren zahlreichen Kurzfilmen in einem eigens aufgebautem Kinosaal in einer sonst als Kartoffelscheune genutzten Halle zahlreiche Ausstellungen, Fachvorträge und „politische Mitmach- Aktionen“ geben.

Auch wenn Gorleben noch immer nicht vom Tisch ist – die Region kämpft bereits mit neue Herausforderungen: Durch die große Zahl an Flüchtlingen hat auch dieser Landkreis zahlreiche Neubürger aus aller Welt bekommen.

Wir werden mit unserem „politischen Wunderpunkt“ ein klares Zeichen für Integration und gegen Fremdenhass setzen. Dafür werden wir zahlreiche Kurzfilme über Proteste gegen die rechten Strukturen sowie über Solidaritätsdemonstrationen für Flüchtlinge im Kino zeigen.

kw6_freitagbismontag_ (1 von 23)Zusagen für eine Teilnahme an unserer Aktion zu der Thematik Flucht und Migration gibt es bereits von Sea-Watch mit einer Foto-Ausstellungen zum Thema Festung Europa/ Grenzgänge sowie von Adopt a Revolution mit Diskussions- und Filmbeiträgen. Als Blickfänger werden wir ein aus dem Mittelmeer geborgenes Schlauchboot ausstellen.

In der Entwicklung ist zudem das spannendes Projekt „Interkulturelles Generationendorf“ von Zuflucht Wendland. Über den Stand der Planungen wird es Informationen und eine Austellung geben.

Ein kurzer Absatz zum Finanziellen

Wir – die BewohnerInnen und ein großer Kreis FreundInnen – haben uns dieses Projekt aus politischer Überzeugung vorgenommen. Wir machen das alles ehrenamtlich. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist immer kostenlos. Natürlich leben die beteiligten Organisationen und Projekte davon, dass sie von Menschen durch Spenden unterstützt werden. Wir planen, nach Abzug aller Unkosten, sämtlichen Überschuss (sofern es es denn einen gibt) in politische Arbeit zu stecken.

Die Orientierung an Familien und politischer Klientel wird sich – selbstverständlich – auch in der Preisgestaltung unserer Angebote niederschlagen. Genauso selbstverständlich für uns ist, dass unser Strom öko ist und unsere Essensangebote bio&fair sein werden…

(politischer Wunde.r.punkt KW6 2016)

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