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In einem winzigen Plastikboot auf den Weg Richtung Europa

„Nach der Ankunft direkt an die Arbeit: Nur wenige Stunden nachdem die Sea-Watch 3 am Sonntag morgen die Such- und Rettungszone (SAR) erreicht hatte, erhielten wir einen Notruf über das Maritime Rescue Coordination Center (MRCC) in Rom. Eine Gruppe von sieben libyschen Flüchtenden hatte sich in einem winzigen Plastikboot auf den Weg Richtung Europa gemacht.“

mehr lesen zum aktuellen Rettungseinsatz von Sea-Watch

Donnerstag & Freitag in Bildern

Bilder statt 1000 Worte: Eindrücke von unserem wunde.r.punkt.

  • Himmelfahrt (10. Mai) : Eröffnung / Queer-Feminismus AG der iL Berlin / Pinkstinks
  • Freitag, 11. Mai: Workshop: „Bilder ersetzen Sprache“ / Cadus / Sea-Watch / Gold ohne Glanz?

fotos: kina@pictonet.de

Sommer ’89

„Alle reden über Flüchtlinge. Kettcar auch. Ein Song wie gute Literatur.“
Juli Zeh

„Gesungene Geschichte, die deutlich macht, dass Fluchthelfer*innen damals wie heute gebraucht werden.“
Dirk von Lowtzow / Tocotronic

„Genial, ein Blick zurück in unsere Geschichte, der uns mitten in die brennendste Debatte der Gegenwart katapultiert. Eine kraftvolle Erzählung, die ihre Stärke gerade deshalb entfaltet, weil sie auf jede Polemik verzichtet. Ein Song, der aufpeitscht, ein Wasserwerfer aus Worten, der jeden trifft und niemanden verletzt. Welch eine druckvolle Rückkehr der Politik in die Musik. Großartig.“
Kerstin Gleba, stellv. Verlegerin Verlag Kiepenheuer & Witsch

 

Wir haben es in die Zeitung geschafft!

Heute hat die Elbe Jeetzel-Zeitung einen schönen Artikel zum Soli-Konzert am 19. Mai und über den Sea-Watch Aktivisten Tillmann Teltemann veröffentlicht.

Indie-Band Kettcar spielt in Klein Witzeetze ein Soli-Konzert für Seawatch

Tillmann wohnt und lebt im Wendland und ist gerade zurück von einer weiteren Rettungs-Mission auf der Sea Watch 3. „Die Menschen in den Booten waren überglücklich, dass wir sie gefunden haben“, berichtet er EJZ-Reporter Thomas Lieske von den Rettungseinsätzen auf dem Mittelmeer.

Zur Motivation zum „weiterkämpfen“ und für das Soli-Konzert sagt er: „Die Menschen sollen nicht vergessen, wie viele Menschen bereits an dieser tödlichsten Grenze der Welt gestorben sind“.

  • den ganzen Artikel bekommt ihr online allerdings nur zu lesen, wenn ihr ihn kauft (oder schon ein Abo habt).

PROTONES & Virker Ikke

Mit PROTONES Veranstaltungstechnik aus Lüneburg haben wir einen großartigen Unterstützer für das Soli-Konzert zu Gunsten von Sea-Watch am 19. Mai gewonnen. Die Profis bringen aber nicht nur Profi-Technik mit. Firmeninhaber Florian Buhr wird mit seiner Punkband „Virker Ikke“ ab 21.00 Uhr selbst auf der Bühne stehen.

Das Wendland und PROTONES verbindet eine lange Geschichte: Ob es die Musikanlage für den „Mobilisierenden Musikkampfwagen“ (MMKW) der Bürgerinitiative als Bühne für kleinere Demonstrationen war. Oder richtig große Bühnen für richtig viele Menschen anlässlich der Ankunft eines Castor-Atommülltransports: Flo und seine Jungs waren dabei und haben für Beschallung gesorgt.

Mittlerweile kann PROTONES mit einem Team von mehr als zwanzig festangestellten Mitarbeitern und einem großen Pool an freiberuflichen Spezialisten auf über zehn Jahre Firmengeschichte zurückblicken. Neben der Ausstattung großer Konzerten wie Fury in the Slaughterhouse oder Festivalbühnen wie das MS Dockville in Hamburg ist PROTONES zum Beispiel technischer Dienstleister für die „Mein Schiff“-Flotte der TUI Cruises Reederei.

Der Fullservice-Anbieter für die Durchführung von Veranstaltungen und Ausstattung von Veranstaltungsstätten verfügt in Lüneburg über ein umfangreiches Lager hochwertiger Tontechnik, Lichttechnik, Bühnentechnik und Videotechnik. Mit dem „FachWerk – Professional Training“ betreibt PROTONES zudem ein Schulungszentrum für die Veranstaltungsbranche.

Virker Ikke

Nach dem Auftritt von KETTCAR und einer kleinen Umbaupause wird es (noch) etwas wilder in Klein Witzeetze, um 21.00 Uhr starten die Jungs von „Virker Ikke“ – aus dem Dänischen: „funktioniert nicht“.

Es wird funktionieren: Die Jungs machen Punk, die meisten Songs sind Cover von den Hanson Brothers, No Means No, Hüsker Dü, Dead Kennedys, Wipers oder Bad Brains.

Wir danken PROTONES & Flo für die großartige Unterstützung!

Besseren Kaffee gibts wohl kaum

Ökologischer Anbau und „Fairer“ Handel sind für Quijote Selbstverständlichkeiten. Das Kollektiv geht aber noch viel weiter und will an die Weltspitze. Das Hamburger Kollektiv unterstützt uns mit mehreren Paketen Espressobohnen.

Ihr werdet es selbst testen müssen, ob wir euch dank Quijote einen richtig guten Kaffee anrichten können… Geschmackssache ist aber nicht, wie das Kollektiv um „Pingo“ Andreas Felsen wirtschaftet.

Der Rohkaffee stammt aus biologischen Anbau und wird direkt bei kleinbäuerlichen Produzentengemeinschaften eingekauft. Dabei übernimmt das Kollektiv das Importrisiko. Den Bauern wird ein garantierter Mindestpreis bezahlt, der mit mehr als 30 Prozent des Verkaufspreises vom Röstkaffee doppelt so hoch wie bei „fair trade“ liegt.

Wir veröffentlichen alle relevanten Daten, versprochen!

Während beim Kaffee die Röstung in der Regel Betriebsgeheimnis ist, setzt Quijote Mäßstäbe bei der Transparenz. „Wir haben den Anspruch, die weltweit führende Kaffeerösterei in Sachen Transparenz zu sein.“ Kaufverträge und detaillierte Preiskalkulationen werden ebenso wie Produktionsverfahren inklusive Rezepturen und Röstprofilen veröffentlicht. Obwohl alle Kaffees die Kriterien „ökologischer Anbau“ und „Fairer Handel“ (über)erfüllen, wird auf die Siegel verzichtet.

„Schrittmacher einer nachhaltigen Wirtschaft“

Schon etwas länger im Geschäft ist Lebensbaum. Seit 35 Jahren stellt das Unternehmen aus Diepholz Kaffee, Tee und Gewürze in Bioqualität her. Alle Rohwaren stammen zu 100 % aus ökolo­gischer Landwirtschaft.

„Mit jedem verkauften Produkt wächst die Zahl der Felder, die ökologisch bewirtschaftet werden.“

Lebensbaum ist damit „Schrittmacher einer nachhaltigen Wirtschaft“. Mit ihrer Unternehmensphilosphie geben sie einer Form der Landwirtschaft auftrieb, die unsere Natur zu erhalten weiß und zugleich Lebensmittel von besonderer Güte hervorbringt.

Seit unserem ersten politischen wunde.r.punkt unterstützt uns Lebensbaum jedes Jahr mit einem dicken Spenden-Paket.

Danke! Wir freuen uns sehr über die Unterstützung!

Wo Bio drin ist darf nicht Bio draufstehen

Wie kommunizieren wir, dass in unseren Torten ausschließlich bio-Lebensmittel verbacken sind? Das ist gar nicht so einfach. Denn wo bio drin ist darf nicht automatisch auch bio draufstehen.

  • Generell gilt: Wer beim Verkauf von Speisen und Getränken die Begriffe "Bio" oder "Öko" verwenden möchte, muss sich durch eine Kontrollstelle zertifizieren lassen.

Wir achten sehr genau darauf, auschließlich bio-Lebensmittel einzukaufen und zu verarbeiten. Viel stammt auch von regionalen Bioland- oder Demeter-Erzeugern. Um allerdings an unserem Tresen damit werben zu dürfen, dass wir ein "Bio-Essen" verkaufen, müssten wir uns von einer Kontrollstelle zertifizieren lassen.

Je nach Größe, Unternehmensstruktur und Art des Bioeinsatzes können die Kosten zwischen 200 und 800 Euro liegen.

Die Zertifizierung ist eine gute Sache, um die Qualität in der Bio-Branche zu wahren. Wir spenden aber jeden Cent, der nach der KLP übrig bleibt an politische Projekte. Deshalb verzichten wir auf das Bio-Zertifikat, sparen ein paar hundert Euro und schreiben nirgendwo, dass wir auschließlich Bio-Lebensmittel verkaufen.

Etwas anderes ist es zum Beispiel bei den Getränke-Flaschen, weil die Hersteller zertifiziert sind. Auf allen Getränken, die wir anbieten werdet ihr das Bio-Siegel finden!

Bei uns gibt es u.a.:

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weitere: siehe Supporter